Raus ins Licht

Ich war als Kind schon häufig traurig, hatte als Jugendliche immer wieder Phasen von Schwermut und Melancholie. Vor 9 Jahren stürmten eine Menge Dinge gleichzeitig auf mich ein und ich bin “zusammengeklappt”. Mitten im Studium stehend, ging von heute auf morgen gar nichts mehr. Ich hatte Heulkrämpfe, hatte an vielen Tagen nicht mal genügend Energie, um überhaupt das Bett zu verlassen.

Dass ich krank war, dass das, was mich so umgehauen hatte, ein Depressionsschub war, wusste ich damals nicht. Was ich fühlte war Versagen. Gestern noch “funktionierte” ich problemlos, bewältigte meine Aufgaben und heute *schnipp* war ich völlig davon überfordert, mir ein Brot zu schmieren. Ich konnte mir nicht erklären, was mit mir los war. Ich wusste nur, dass ich keine Kraft und keinen Antrieb mehr hatte. Und dafür schämte ich mich.

Ich schämte mich abgrundtief, fühlte mich gesellschaftlich nicht tragbar. Da waren so viele Leute, die Erwartungen an mich hatten, Ansprüche an mich stellten, Hoffnungen in mich setzten und ich hatte das Gefühl, sie alle zu enttäuschen. Ich fühlte mich so schuldig.

Und weil ich nicht mal mir selber erklären konnte, was mit mir los war – die Depression nicht als Krankheit, sondern als persönliches Fehlverhalten empfunden habe – hatte ich eine riesige Angst davor, irgendjemand könnte mich fragen, was mit mir los ist, eine Erklärung verlangen, hatte Angst davor, den Menschen, die mir wichtig waren ins Gesicht zu sehen und nichts weiter als “ich kann eben nicht” flüstern zu können. Damals habe ich den vermutlich größten Fehler meines Lebens gemacht. Aus Angst davor, in den Augen der Menschen, die mir nah waren, die Enttäuschung über mein Versagen zu sehen, aus Angst davor, ihre Fragen nicht “sinnvoll” beantworten zu können, zog ich mich zurück. Ich igelte mich ein, brach so gut wie alle Kontakte zu Freunden ab, zog mich sogar von meiner Familie zurück.

Je länger dieser Zustand des Abschottens dauerte, desto größer wurde meine Angst, wieder Kontakt zu irgendjemandem aufzunehmen. Für mich war Verstehen immer existenziell. Ich wollte immer alles, alle und jeden verstehen können. Vielleicht war der Gedanke deswegen für mich so unvorstellbar, jemandem anderen etwas erklären zu müssen, was ich selber nicht verstehen konnte. Und durch meine Kindheit war ich so in dem Denken gedrillt, dass ich nur dann etwas wert bin, wenn ich etwas leiste, dass ich mich als total wertlos empfunden habe. Ich steckte so tief in meinen Ängsten und Depressionen, dass ich lieber glauben wollte, dass irgendwo da draussen Freunde seien, als sie an mich ranzulassen, um zu bemerken, dass sie es nicht mehr mit mir aushalten, dass sie merken, dass ich wertlos, klein, dumm, unfähig bin. Zu doof zum Überleben, zu schwach um in der Gesellschaft bestehen zu können.
Meine Ängste fraßen mich auf, wurden immer schlimmer. Ich traute mich gar nicht mehr raus aus der Wohnung. Hatte Angst, alle Menschen müssten mir von weitem ansehen, dass mit mir was nicht stimmt, dass ich wertlos bin. Müssten hinter vorgehaltenen Händen über mich tuscheln “das ist doch die, die nichts auf die Reihe bekommt”.

Die Zeit verging. Wenn ich die Wohnung verließ, dann nur um zu meinem Therapeuten zu gehen. Ich war vorher bei einigen gewesen, hatte bei keinem das Gefühl gut aufgehoben zu sein. Bei diesem hatte ich das Gefühl, endlich Hilfe zu finden. Er half mir zu verstehen, was überhaupt mit mir los war. Wir gruben tief in meinem Leben, meiner Kindheit, suchten nach Ursachen. Er half mir, die Depressionen als Krankheit zu empfinden – wenigstens manchmal. Mich gelegentlich nicht zu schämen, mich gelegentlich nicht voll dafür verantwortlich zu fühlen, so als müsse es mir ja nicht schlecht gehen, wenn ich mich nur ausreichend anstrengen würde.
Er half mir, zu verstehen, warum ich krank geworden war. Irgendwann war ich an dem Punkt, wo ich das Gefühl hatte, meine Probleme zu kennen, meine Vergangenheit zu verstehen. Das war der Punkt, wo er mir nicht weiterhelfen konnte. Meine Frage nach dem “ja aber, wie komme ich denn jetzt wieder da raus?” beantwortete er stets mit einem “Wichtig ist, dass Sie erst mal das ‘Wieso’ verstehen. Wenn das verinnerlicht genug ist, kommen Sie von ganz alleine wieder raus.” Das machte mich wahnsinnig, ich brach die Therapie ab.

Meine Tor zur Welt war damals das Internet. Dort traute ich mich, wieder erste Kontakte zu anderen Menschen zu knüpfen. Das war viel einfacher, immerhin waren Monitor und Tastatur als Schutzwall da. Im Nachhinein fragte ich mich manchmal, ob das für mich Segen oder Fluch war. Auf der einen Seite war es so gut, wieder mit Menschen zu kommunizieren und ich war froh, dass ich das in meinem geschützten Raum, meiner eigenen Wohnung, dem einzigen Ort, an dem ich ohne Angst sein konnte, machen konnte. Auf der anderen Seite frage ich mich oft, ob ich nicht früher wieder hätte rausgehen müssen und vielleicht gar nicht so sehr in dieser Angst hätte erstarren und verharren können, wenn ich gezwungen gewesen wäre, rauszugehen um menschliche Kontakte herzustellen. Vermutlich liegt die Wahrheit wie immer irgendwo in der Mitte.

Einige der Menschen, die ich im Internet kennenlernte, sind mittlerweile meine Freunde, teilweise auch in der realen Welt – wenn sie auch leider viel zu weit weg wohnen und ich sie nur selten sehe. Einige dieser Menschen haben eine wichtige Rolle entlang meines Weges gehabt. Haben mir, teils in langen Gesprächen, manchmal auch nur durch einzelne Impulse in richtigen Momenten, sehr viel wertvolles Input gegeben. Sie haben mir bei der Auseinandersetzung mit meiner Krankheit geholfen und im Gegensatz zur Therapie habe ich aus den persönlichen Gesprächen auch wichtige Impulse für das “wie komme ich da denn wieder raus?” bekommen. Mein Leben ist immer noch alles andere als “normal”, aber es wird – speziell in den letzten 1,5 Jahren wieder sehr viel normaler. Und obwohl ich im eigentlich Normalität als nicht besonders erstrebenswert empfinde, so suche ich sie doch, wenn es darum geht, wie sehr (wie normal) ich in meinem Leben stehe und nicht mehr in meiner Depression und Angst festhänge. Wenn man so lange und weit entfernt von einem normalen Leben mitten in der Gesellschaft war, ist es sehr mühselig und auch langwierig, den Alltag wieder zu erlernen.  So schnöde Dinge wie ein Supermarkteinkauf, bei dem mich unerwartet jemand anspricht, können mir immer noch für einen halben Tag die Fassung rauben. Aber auch wenn die Schritte nur Babyschrittchen sind gehen sie doch in den letzten Monaten immer nur konsequent in die richtige Richtung.

Und warum der Text?

Selbst in der Anonymität des Internets weiss kaum jemand was mit mir los ist, weiss kaum jemand, der mich kennt von meiner Krankheit. Auch wenn ich es mittlerweile mit Selbstverständlichkeit als Krankheit betrachte, schäme ich mich immer noch dafür. Vielleicht weil ich als Betroffene weiss, dass man sich nicht in einen Depressiven reindenken kann, dass man die Krankheit nicht verstehen kann, wenn man sie nicht selber durchlebt hat. Und dass ein unbedachtes “ja aber warum machste denn dann nicht einfach…?” einen hart treffen kann, weil man eben nicht mal einfach so was-auch-immer kann und das, was von aussen so einfach aussieht, unüberwindbare Hürden darstellt.
Selbst in der Anonymität des Internets macht mir der Gedanke Bauchweh, mir selber einen Stempel zu verpassen, der dazu führen kann, anders behandelt zu werden.
Hier, in meinem Blog, wo ich meine Erfahrungen niederschreibe, meine Gedanken sortiere, mich mit meinen Ängsten und (falschen) Denkmustern auseinandersetze, bin ich schon von anfang an, offener als an anderen Orten im Web, lasse Gedanken ungefilterter, unkontrollierter raus. Hier ist auch der einzige Ort, wo ich als Katja, nicht mit Pseudonym, anzutreffen bin. Und selbst hier war es für mich völlig undenkbar, ein “Hallo, ich bin Katja. Ich bin krank. Ich leide seit 9 Jahren an Depressionen und einer Angststörung.” reinzuschreiben.

Durch den Suizid von Robert Enke und die daraus resultierenden Diskussionen ist mir wieder mal aufgegangen, dass auch meine persönliche Krankheit anders hätte verlaufen können. Dass ich überhaupt nicht in so ein tiefes Gefüge aus sich gegenseitig potenzierender Scham und Angst, hätte geraten müssen, wenn das Thema Depressionen nicht so ein Tabuthema in unserer Gesellschaft wäre.

Vor einiger Zeit, sagte mir eine Frau in einem der Nichtraucherforen, dass sie mich ja auch gerne mal live bei einem Stammtisch kennenlernen würde. Da das dort wirklich in sehr kleinem Rahmen ist, antwortete ich ihr mit ein, zwei Sätzen, dass Treffen mit vielen fremden Menschen für mich nicht so leicht sind, weil ich an einer Angststörung leide. Sie entgegnete, dass sie meinen offenen Umgang damit sehr mutig fände.

Ein Tabu ist dadurch Tabu, dass wir alle diesen Status anerkennen. Es kann nur dadurch enttabuisiert werden, dass man Angst, Scham und Hemmungen überwindet und darüber redet. Wenn das nicht nur einer tut, sondern viele, wird es – so hoffe ich – normaler werden. Ich wünsche mir eine Gesellschaft, in der ein kranker Mensch sich seiner Krankheit nicht schämen muss, nur weil es sich um kein körperliches sondern ein psychisches Leiden handelt. Ich wünsche mir eine Gesellschaft, in der es nicht mutig sondern normal ist, über solche Themen zu reden – auch und gerade, wenn nicht nur theoretische Überlegungen dahinter stehen, sondern sie einen persönlich (oder auch Angehörige) betreffen.

In diesem Sinne:

Hallo, ich bin Katja. Ich bin krank. Ich leide seit 9 Jahren an Depressionen und einer Angststörung.

Es fällt mir ungeheuer schwer bei diesem Artikel jetzt auf “veröffentlichen” zu klicken. Ich fühle mich in diesem Moment schutzloser, nackter und verletzlicher als ich das hier je zuvor empfunden habe, weil ich gerade zum ersten Mal die Grenze überschreite nur soviel von mir preiszugeben, womit ich mich noch in einer mehr oder weniger großen Öffentlichkeit wohlfühle. Aber Veränderungen im Großen können meiner Meinung nach nur dadurch entstehen und funktionieren, dass Veränderung im Kleinen – bei mir, bei dir, bei jedem einzelnen von uns – vonstatten gehen. Hier ist mein Beitrag dazu, Depressionen in der Öffentlichkeit zu enttabuisieren. Ihr seid dran!

Katja

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46 thoughts on “Raus ins Licht

  1. Hm, also ich weiss gar nicht was ich darauf erwiedern soll…
    Alles was ich jetzt hier schreibe, kann nicht das ausdrücken, was gerade in mir vorgeht.

    Ich bewundere dich, dass du dich zu diesem Schritt entschlossen hast
    Auch ich würde gerne etwas dazu beitragen, Themen wie diese zu enttabuisieren. Aber ich weiss nicht wie.

    Vielleicht weil ich selber gerade am Beginn einer solchen “Spirale” stehe, aber glücklicherweise noch nicht tief genug drin stecke um das nicht mehr zu bemerken. Dennoch macht mir das, was ich erlebe Angst.
    Aber ich habe eine Perspektive und an dieser halte ich mich gerade fest.

    All meine sonst an solchen Stellen kommenden Wünsche und Bemerkungen sind zu schwach, um hier Wirkung zu zeigen.
    Darum nur kurz:

    gruss
    Armin

    • Armin, danke.
      Dass Menschen sich abwenden oder mir gegenüber verändern könnten – gar nicht mal nur, weil sie mich auf einmal total blöde fänden, sondern auch und gerade aus Hilflosigkeit – ist für mich eine stets präsente Befürchtung, wenn ich mal jemandem mehr über mein Innenleben erzähle.
      Nachdem mir dieser Text so schwer gefallen ist, war es gut, heute Morgen eine “hey, ich hab’s gelesen und ich bin noch da”-Rückmeldung zu finden!

      Bitte pass gut auf dich auf!
      Katja

  2. Kein Kommentar, keine Bemerkung erscheint mir passend, außer vielleicht:

    Hallo Katja, mein Name ist ruediger. Ich tue Dir nichts, ich mag Dich lesen und weiterhin an dem teilhaben, was Du hier machst. Ich bin hier.

    Geht das? :)

    • Klar! Ich wollte euch wirklich nicht verunsichern und es geht ja gar nicht um besonders tolle oder passende Antworten, sondern – mir zumindest – schlicht darum, mich zu trauen mich klarer auszudrücken, konkreter zu werden und keinen Bogen mehr um das Thema zu machen. Unsicherheit bezüglich eines Themas schwindet – zumindest bei mir – durch Gewöhnung. Mir war für mich wichtig, mein mir selbst- und durch die Gesellschaft auferlegtes Tabu zu brechen und wenn das hier nur 2, 3 Leute erreicht und denen Depressionen (als Thema und natürlich nicht als Gefühl!) ein bisschen näher bringt, sie zum Nachdenken anregt und ihnen ein bisschen der Scheu nimmt über sowas zu reden, ist das viel mehr als ich gehofft habe. :)

  3. Würde es mir mal gelingen, so viel Kraft und Klarheit in einen Text zu bündeln, so viel Leben zwischen so mutige Zeilen zu flechten, dann würde Dich die Begeisterung in meiner Stimme an ein anderes Thema erinnern… :)

    Unüberraschten aber herzlichen Respekt, Dir!

  4. Hey Katja :)

    du weisst, ich poste normalerweise nicht auf deine Blogs sondern antworte dir direkt durch die Mittel, die uns durch die Entfernung zueinander gegeben sind. Aber in diesem Fall möchte ich, dass das hier festgehalten ist für dich zum Nachlesen.

    Du bist mir in den letzten Jahren zur wertvollsten Freundin geworden und ich beobachte stolz und mit Freude jeden Schritt, den du draussen tust, wie du dich weiter entwickelst und immer mehr Mut findest, Dinge zu tun, die dir grad noch unvorstellbar erschienen. Sei es der Einkauf alleine, das Auto, die Besuche beim Zahnarzt… oder deinem Therapeuten zu sagen: ich fühl mich nicht wohl bei dir.

    Das alles sind beachtliche Fortschritte, ich bin stolz auf dich und stolz, deine Freundin zu sein

    Sabine

  5. Pingback: Stöckchen über’s Bloggen « Gedankensprünge

  6. Hey liebe Katja,

    aus deinem Blog “wegzuklicken”, scheint mir kaum möglich. Von Keksen über Rumi von viel Lebensfreude, die ich bei dir spüre und Tiefsinn zu deinem Mut, dich deiner Krankheit )die ja so fies ist, weil sie so tut, als wäre sie keine, sondern nur eine Schwäche seiner selbst) zu stellen. Jetzt verstehe ich, warum ich dich so gut verstehe und du vor meinen traurigen Seiten nicht weggelaufen bist.
    Ich verstehe dich und ich hoffe du glaubst mir, wenn ich das schreibe, vor allem das mit der Annahme und dem Aufhören sich selbst die Schuld zu geben.
    Du schreibst vom Internet als Ventil und als Möglichkeit sich zu öffnen und dennoch geschützt zu sein. Eine, neben dem vielen Unfug, das mit ihm betrieben wird, eine der guten Seiten, am Internet.

    Hey Katja, ich mag dich, deine Gedanken und ich freue mich, dass uns das net die Möglichkeit gibt unsere Gedanken/Gefühle kennen zulernen, in einer Welt, die es schwer macht, genau an diese heranzukommen.

    Ganz besonders viele Grüße
    m

  7. Danke für deine lieben Worte, Maryam!
    Ich muss gestehen, dass ich wohl gerade in deinen traurigen Seiten so viel von dem gefunden habe, wie es in mir häufig aussah und ich war schon länger fasziniert davon, in welch wunderschöne Worte du das verpacken konntest. Dein kleines Theaterstück über die Hoffnung (mit Maryam, Samara, Steppenwind, Ingwertee und Schokokeksen), das mich vor fast einem Jahr zufällig (und seitdem regelmäßig) auf dein Blog geführt hatte, hat mich damals sehr in den Bann gezogen – mir fehlte lediglich der Mut, mal Hallo zu sagen.

    Mittlerweile bin ich sehr froh, inzwischen doch mutig genug zu sein, denn der Austausch ist noch viel schöner und reicher als nur zu lesen!

  8. Kennst du das Gedicht Krank von Erich Fried? Das hat mir einst jemand geschenkt als ich auch so eine Panikphase hatte und glaube, wenn ich das artikuliere werde ich gleich abgestempelt.

    Herzliche Wünsche

    Charlotta (Otter mit Schal ist ein Wortspiel damit)

    • Hey Charlotta :)

      Das kannte ich bis ich es gerade gesucht habe, noch gar nicht. Ich werd’s sicher noch zwei-, dreimal lesen müssen, so überraschend echt und wahrhaftig finde ich es, passt es doch auch so gut zu einer meiner Lieblingsfragen (Spinne eigentlich ich oder die anderen? auf die es eigentlich nur eine richtige Antwort geben kann.)
      Hab herzlichen Dank für’s Drauf stubsen und die Wünsche!

      Katja

  9. Auch ich mag hier nicht einfach kommentarlos wieder gehen. Das ist ein beeindruckender, weil sehr offener Text. Dazu gehört viel Mut. Und ich bin sicher, dass du etwas von diesem Mut weitergibst an die, die das hier lesen und noch nicht so weit sind, sich so zu öffnen.

  10. Hallo Quadratmeter, willkommen hier und Dankeschön für die lieben Worte. :)

    Ich hab mir als ich den Text geschrieben habe echt beinahe in die Hosen gemacht – euer aller Rückmeldungen machen Mut, dass es gut und richtig war, um das Thema keinen Bogen mehr zu machen.

  11. :)

    hallo katja, ich war bereits in psychotherapeutischer behandlung, die ich wegen eines meiner meinung nach nicht fähigen psycho-fuzzis abgebrochen habe und überlege, ob das vielleicht doch noch mal sinnvoll wäre, kann mich aber nicht zum ernsthaften denken durchringen. grund dazu gibt’s seit ungefähr 3 jahren.
    :)

    • Ich hab das Gefühl, die sind leider weit verbreitet. Bei mir waren es 3 Psychiater und mittlerweile 4 Therapeuten, von denen mich die letzte Therapeutin rausgeworfen hat, als ich mich endlich getraut habe, mit ihr darüber zu reden, dass ich Schwierigkeiten habe, ihr zu vertrauen. :roll:
      Geholfen hat mir tatsächlich nur einer, bis zu dem Punkt, wo ich nach tatsächlicher Hilfestellung gesucht habe.
      Trotzdem gibt es Dinge, die man scheinbar alleine nicht (oder nur sehr schwerfällig) gelöst bekommt. Manchmal ärgere ich mich, dass ich mich von jedem Therapiemisserfolg so lange habe verschrecken zu lassen, es erneut zu wagen und mich auf die Suche nach dem richtigen Therapeuten zu machen.

      • Das Gefühl kenne ich auch. Bei mir ist das so, dass sich erst einmal ellenlang niemand bereit erklärt mit mir zu arbeiten, weil sie alle Angst vor der kommunikativen Barriere haben und der Ansicht sind, ich solle mir einen suchen, der sich mit Hörschädigungen auskennt. Davon gibt es endlich sehr wenige, letztlich landen Hörgeschädigte, die nicht in einem der betreffenden Bundesländer leben und 6-12 Monate auf einen Platz warten können immer in den zwei Kliniken, die einen Zweig spezifisch für Hörgeschädigte haben. Das ist wohl zu vergleichen mit der generellen yavis-Entwicklung. (yavis beschreibt den Klienten, den der durchschnittliche Therapeut am Liebsten hätte (engl.): young, attractive, vocal, intelligent, successful und wer das für Therapeuten nicht ist, landet eher in der Klinik, also zum Beispiel auch Arbeitslose, Geringverdiener etc.). Ich hatte einst eine ambulante Verhaltenstherapeutin mit der jedoch alles stagniert ist, weil von ihr nie eine Rückfrage oder Anweisung im Sinne von Wir sprechen über XY kam. Ich brauche so was. Das ist auch kaputtgegangen. Wegen meiner jetzigen Panikattacken mag ich eigentlich gar nicht mehr suchen, bis ich da jemanden gefunden habe, sind die weg ;) Ich habe mich stattdessen einem Selbsthilfeprogramm angeschlossen, das auch per Email Austausch ermöglicht. Das scheint für mich zu passen.

      • Hast du der Therapeutin seinerzeit gesagt, dass du solche Rückmeldungen brauchst?
        Ich hab mir wirklich vorgenommen, dass – sollte ich das echt nochmal in Angriff nehmen mir einen Therapeuten zu suchen – ich sehr viel deutlicher kommunizieren will, was genau ich mir von ihm an Hilfe erhoffe. Die letzte war so drauf, dass sie mir einen langen Vortrag über ihre Regeln gehalten hat und dass gar kein Spielraum war, der sich darum eintellen hätte können, wie ich ticke.

  12. Hi Katja,

    nachdem ich deinen Blog nun schon eine Weile im Feedreader habe, wollte ich mich einfach mal bei dir melden. Ich bewundere deinen offenen Umgang mit deiner Krankheit und mag deine Texte.

    Ich kann mich durchaus in so manchem wieder finden, denn die Angst ist mir bekannt. Ebenso das Selbstzerfleischen nach unerwarteten Begegnungen mit anderen Menschen. So oft grübele ich danach ewig lange hin und her: Hättest du besser dieses und jenes gesagt. Du hast dich bestimmt falsch ausgedrückt. Und wie hast du überhaupt ausgesehen? Was der jetzt bloß von dir denkt! Und so weiter, und so fort.

    Mir tut es gut zu wissen, dass es nicht an mir liegt. Also nicht in dem Sinne, dass ich etwas falsch gemacht habe, dass ich falsch bin. Dass ich damit nicht alleine bin.

    Danke für deinen Blog und ich hoffe, noch viel von dir zu lesen!

    • Liebe Magritli,
      ich danke dir sehr für deinen Kommentar!
      Bis zur Offenheit war es bei mir ein weiter Weg, aber ich merke, dass es mir gut tut, mich nicht mehr schamvoll zu verstecken. Der Umgang und auch das Formulieren meiner Ängste macht sie greifbarer und nimmt ihnen etwas von ihrer Bedrohlichkeit.

      Das Gefühl, mit so manchen verschwurbelten Gedanken nicht alleine zu sein, hilft auch mir immer wieder. Ich bin wirklich froh, wenn das Aufschreiben meiner Gedanken, das bei jemandem auslösen kann!

      Sei sehr herzlich hier willkommen und fühl dich frei, wann immer du möchtest, zu kommentieren! :)

  13. Pingback: Happy Blogsday, mein Kleines! « Gedankensprünge

  14. Hallo…
    ich weiß grad eigentlich nicht so recht, was ich sagen soll, aber ich will auch nicht einfach so wieder gehen… Diesen Text, deine Gedanken & Gefühle kann ich sehr gut nachempfinden, da ich ähnliche und andere Probleme habe. Ich finde es sehr mutig, dass du ihn damals veröffentlich hast, dafür mein vollsten Respekt.
    Mit großer wahrscheinlichkeit hast du jetzt eine Blogleserin mehr ;-)

    Liebe Grüße und alles Gute

    • Ich bin sehr froh, dass du nicht einfach wieder gegangen bist! Du hast genau den Text hier ‘erwischt’, der mir von allen am meisten bedeutet, weil er einerseits derjenige war, den zu veröffentlichen mir am schwersten fiel, aber andererseits auch der befreiendste von allen. Daher bin ich, gerade hier, dankbar für jede Rückmeldung, die ich bekomme. :)

      Die Grüße und auch die Wünsche gebe ich gerne an dich zurück! Gerade nur kurz bei dir klickend, habe ich gesehen, weswegen dir das nachempfinden leicht fällt.

      *edit: Ganz vergessen: Sei sehr herzlich Willkommen hier! :)

      • Danke, na da bin ich aber froh, dass ich öfters hier vorbeikommen darf ;-) Und danke für die Buchempfehlung, ich werd sehen, ob ich es bekommen kann. LG

  15. hallo katja,

    auch ich möchte hier nicht wortlos wieder weggehen, weil ich auch ähnliche gefühle kenne und diverse panikkobolde in mir, mir mein leben des öfteren sehr erschweren. habe auch lange meine offenheit zurückgehalten – denk das tu ich noch immer – aber durch einige gespräche mit freunden, bin ich nach und nach draufgekommen, dass fast jeder einen riesen rucksack mit sich trägt. die meisten verstecken ihn eben nur sehr gekonnt. ich war sehr erstaunt und finde auch, dass die menschen viel offener mit diesem thema umgehen sollten.
    daher wünsche ich dir auch weiterhin alles gute und viel kraft und vertrauen zu dir selbst! :)

    lg, elisabeth

    ps: habe deinen blog schon länger abonniert, werde auch weiterhin gerne (oder vielleicht sogar noch lieber) bei dir hier vorbeischauen :)

    • Hallo Elisabeth, ich freue mich sehr über deinen Kommentar und dass du hier gerne liest! Sei herzlich Willkommen. :)

      Ich frage mich, wie das kommt, dass man so instinktiv über seine psychischen Probleme schweigt. Ist es die Angst, dass man sich damit an den wirklich tiefliegenden Sachen verletzlich und angreifbar macht?

      Manchmal denke ich, dass kein peinlicher Ausschlag so schlimm sein könnte, wenn die Krankheit denn nur irgendwelche messbaren oder sichtbaren Merkmale mitbrächte.Wenn man von seinen psychischen Problemen spricht, schwingt (zumindest bei mir) immer auch ein bisschen die Angst mit, ich könnte damit nicht ernst genommen werden.

      Herzliche Grüße!

  16. Ich bin über die Kochbuch-Aktion hier gelandet… aber irgendwie… musste ich dann doch stöbern.

    Hallo Katja,

    ich bin Svü und leide wahrscheinlich bereits seit meiner Jugend an Depressionen und einer kombinierten Persönlichkeitsstörung.

    Diagnostiziert seit 2007. Angefangen es in die Welt zu schreien 2009. Nicht mehr drüber schweigen. Nicht mehr einfach absagen, sondern sagen “Du ich habe nen ganz üblen Gedankenkreisel… ich kann grad nicht…” Nicht mehr fluchtartig Gesellschaft verlassen… sondern sagen “Ihr seid mir gerade zu laut.. ich gehe mal kurz raus.” Es ist so befreiend… und auch bei mir hat Robert Enke einen Großteil dazu beigetragen. Worüber ich auch auf meinem Blog mehrfach geschrieben habe. Bei Interesse kann ich dir die Direktverlinkungen geben…

    Und wenn wir auch nur einen Menschen erreichen, damit dass wir dazu stehen. Dann haben wir die Welt bereits verbessert.

    Grüße,

    Svü

    • Hey Svü,

      da freue ich mich ja wirklich, dass du beim Stöbern hier gelandet bist! Sei herzlich Willkommen auf meinem Blog.

      Ich bewundere deinen Mut, das so direkt zu kommunizieren. Ich bin im realen Umfeld meist viel feiger und halte es aus, bin aber hinterher total im Eimer. Was du machst ist sehr viel gesünder, davon sollte ich mir eine Scheibe abschneiden.

      Die Direktverlinkungen nehme ich sehr gerne! Der Tab mit deinem Blog ist schon offen, nur die Zeit ist gerade wieder mal knapp. *soifz* Kann nur besser werden. :)

      Lieben Gruß
      Katja

      • Vllt. wird man auch erst mit der Zeit mutiger. Muss mal richtig richtig unten gewesen oder eben in der Klinik gewesen sein… Nach meinem 1. Aufenthalt habe ich glaube ich so gar nichts gelernt… der 2. war prägender… auch wegen den Dingen die noch in der Klinik so abliefen. Es war eine miese Zeit… und ich hab mich da so oft nicht getraut etwas zu sagen… und danach hats mir dann gereicht…

        Bin bisher auch nicht mehr zum Lesen gekommen… aber hab dich vorhin direkt mal in den Reader gepackt…

        Und hier die Links :)

        http://svuechiatrie.wordpress.com/2010/11/10/enke-teil-1/

        http://svuechiatrie.wordpress.com/2010/11/10/robert-enke-teil-2/

        Das im zweiten Teil erwähnte Interview ist auch tatsächlich noch online. Den erwähnten Blogartikel find ich mittlerweile nicht mehr ganz so erwähnenswert… *g*

        Und hier dann doch noch die Rezension zum Buch:

        http://svuechiatrie.wordpress.com/2011/08/19/robert-enke-ein-allzu-kurzes-leben/

        *wink*

      • Ich hab mich zu den Zeiten als es am dringendsten gewesen wäre, nie in eine Klinik getraut. Im Nachhinein war das so dermaßen dämlich. Damals hat mir der Gedanke einfach nur furchtbare Angst gemacht, jetzt weiss ich gar nicht mehr so genau, wieso ich das so fürchtete.
        Aber schlauer ist man ja leider immer erst hinterher und was es tatsächlich geändert hätte, kann ich gar nicht einschätzen. (Wenn ich mal bedenke, wie desillusioniert ich mittlerweile über ambulante Therapeuten bin – kA, ob die in Kliniken wirklich toller sind. *soifz*)

        Danke für die Links!

  17. Mhm… mich hat damals eine Freundin an die Hand genommen und in die Ambulanz geschleppt… alleine hätte ich die Kraft nicht mehr aufgebracht. Beim zweiten Mal.. war ich alleine da. Glaube ich. An die Zeit habe ich aber nur noch wenige Erinnerungen. Mir ging es schon wirklich sehr mies. Die Wahl war: Sterben oder Nicht. Ich fand “Nicht” dann irgendwie besser…

    Am effektivsten für mich war allerdings die Tagesklinik… und vllt. wäre das ja auch was für dich? Für die muss man auch nicht völlig am Boden sein… im Gegenteil. Eine gewisse Stabilität sollte ja vorhanden sein.

    Was die Therapeuten angeht… so kann man Glück oder Pech haben. Ich hatte in 2 stationären Klinikaufenthalten 4 verschiedene… durch eine Umstrukturierung … beim 1. Mal waren es also innerhalb von 12 Wochen 3 Stück… Der erste war gut… der zweite gedanklich schon auffem Absprung… und die dritte eine dumme…. naja… ich sags mal nicht. Beim 2. Mal fand ich den Therapeuten gut. Seine Aufgaben waren gut, seine Motivation war sichtbar, er hatte (mit mir) ein Ziel vor Augen. 50:50 steht es also ;)

    Konsequent bessere Erfahrungen habe ich jedoch immer mit den Schwestern und Pflegern gemacht. Ich habe da so wunderbare Menschen getroffen… die immer etwas anders waren… als ihre Kollegen, aber mir das gegeben haben was ich brauchte.

    In der Tagesklinik war der Therapeut und Arzt hervorragend. Göttlich. Und die Schwestern auch noch. Es kann einem so verdammt viel geben. Und ich würde zumindest die Tagesklinik jedem empfehlen. Wobei es natürlich auch immer eine Frage ist wie sehr man sich auf das alles einlassen kann… und wie viel man schon über sich selbst weiß.

    • Ich weiss gar nicht so genau, ob ich überhaupt nochmal in Behandlung gehen mag. Meine letzte Erfahrung mit einer Therapeutin war ziemlich niederschmetternd und hat mich so frustriert, dass meine Hemmschwelle, das überhaupt nochmal zu versuchen, immens gestiegen ist.

      Andererseits sitze ich alle paar Monate am Rechner und googele doch wieder nach Möglichkeiten in der Gegend hier. Ach ich weiss auch nicht…

      Es gibt eine Tagesklinik ganz in meiner Nähe. Aber ich glaube, dass mir das zu viel wäre, meinen Tagesablauf so komplett aus der Hand zu geben. Im Augenblick wird mir schwindlig und alles dreht sich, wenn ich nur versuche, über das Thema nachzudenken und das so massiv, dass ich dem auch gerade nicht näher nachgehen kann und mag, was genau mir daran solche Angst macht. Da muss ich demnächst mal mit Abstand drauf gucken. Uffff.

  18. Vielen Dank, liebe Katja, dass Du diesen Text geschrieben und sogar eingestellt hast. Vielleicht hat Dir das “Veröffentlichen” sogar ein wenig geholfen, das wünschte ich Dir.
    Ganz sicher hilft ein so gut geschriebener und authentischer Text etlichen Menschen, die an der gleichen Erkrankung leiden und sich allein durch das Lesen verstanden und weniger isoliert fühlen. Das glaube ich ganz sicher.

    Herzlichen Dank dafür! Und ich ziehe den Hut vor Deinem Mut, den Du (nicht nur mit diesem Text) aufbringst.

    mb

    • Liebe (oder lieber?) mb, hab vielen Dank für’s Lesen und deinen Kommentar. Einer der Gründe, weswegen ich ohne Passwortschutz über meine Depressionen und die Angst blogge ist, weil ich weiss, dass hier oft Menschen über entsprechende Suchanfragen landen.

      Gerade anfangs, als ich noch gar nicht verstehen konnte, was mit mir los ist, war ich froh, recht bald eine Mailingliste (das war noch lange vor Blogs und Co) für Betroffene zu finden und dort – obwohl ich nie schrieb sondern immer nur las – das Gefühl zu haben, nicht mit den Problemen und Gedanken alleine zu sein.

      Dass du jetzt sagst, mein Text könnte das leisten und anderen Betroffenen jenes Gefühl geben, verstanden zu werden, macht mich froh!

      Herzliche Grüße an dich!

  19. Auch wenn es schwer gefallen ist den Text in die Freiheit zu entlassen: Gut, dass Du es getan hast. Auch schreiben ist sich mitteilen ist Therapie, in irgendeiner Form, zumindest für mich. Was bei mir als Blog für dies und das und Quatsch gestartet ist, hat mir zwischenzeitlich viele Möglichkeiten eröffnet, den Verlust eines mutmaßlich geliebten Menschen zu überstehen. Ich mag Blogs. Deines ganz besonders.

    • Ich glaube auch, dass mich persönlich das Schreiben (neben dem Rauchen aufgeben) am besten vorangebracht hat bzw. noch bringt!

      Dein letzter Satz freut mich so sehr, wie er mich erst mal verlegen gemacht hat. Danke vielmals. :)

      *Edit: Grammatikalischen Tinnef ausgebessert. Zu müde für sinnvolle Sätze.

  20. Hallo Katja,
    ich bin zufällig auf Deine Seite gestoßen und habe diesen Blog entdeckt. Ich kann Deine Zeilen gut nachvollziehen, denn mir geht es genauso. Seit 1999 kämpfe ich mit dieser Krankheit. Manchmal gibt sie eine ganze Zeit Ruhe aber irgendwann meldet sie sich wieder. Mir ging es auch wie Dir. Bekannte und Freunde zogen sich zurück. Ich traute mich nicht mehr unter Menschen.
    Ich habe die Krankheit angenommen und ich kann zwischenzeitlich gut damit leben. Ich habe mein Verhalten umgestellt und ich achte mehr darauf, dass es MIR gut geht und nicht darauf, was andere Leute von mir erwarten. Wenn wieder ein Schub kommt, denke ich nicht daran, was Freunde, Bekannte und Kollegen davon halten. Schnell ist man als Faulenzer bzw. Simulant abgestempelt. Man hört Sätze wie „der hat es an der Klatsche“ usw.
    Die Krankheit macht einsam und es ist schwer neue Kontakte aufzubauen. Bis heute habe ich da meine Probleme.
    Ich drücke Dir ganz fest die Daumen, dass Du bald gut mit Deiner Krankheit umgehen kannst.
    Ganz liebe Grüße von mir zu Dir
    Harald

    • Lieber Harald,
      hab vielen Dank für deinen Kommentar und die gedrückten Daumen!
      Es ist so erstaunlich, wie schwer es einem das fallen kann, zu lernen, auf sich selber zu achten. Ich merke, dass das bei mir auch immer wieder der Schlüssel ist, der mich aus akuten Situationen rausholt.

      Aber gegen die Isolation: wie gut, dass es wenigstens im Internet so einfach ist, Menschen zu begegnen, die ähnliche Gedanken und Gefühle nachvollziehen können. Mir hat das vor Jahren sehr geholfen, mich nicht mehr gar zu sehr, wie ein Alien zu fühlen.

      Herzlich Willkommen auf meinem Blog, alles Gute für dich und liebe Grüße!

  21. Hallo!
    Irgendwie weiß ich auch gerade nicht, welcher Kommentar hier passend wäre. Ich mag, wie du schreibst, und dass du in deinem Blog unter anderem deine Gedanken sortierst, kommt mir sehr bekannt vor. Ich finde es auch sehr mutig von dir, auf welche Weise du mit deinen Depressionen und deiner Angst umgehst und dafür hast du, auch wenn wir uns nicht kennen, meinen größten Respekt. ^^
    Liebe Grüße, Michi

Und jetzt du! Deine Gedanken, Worte, Punkte, Smilies, Bilder, Gesänge... Danke dafür!

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