52 Bücher, Woche 4

Oh jubelt und frohlocket: ich bin mal total pünktlich innerhalb der richtigen Woche mit meinem 52-Bücher-Beitrag am Start. Das gab es ja insgesamt selten in den beiden vorherigen Projektjahren.

Das 4. Thema lautet

was mit Kunst

und stammt von der Wunderbaren Welt des Wissens.

Das ist einfach, denn auf meinem SUB liegt seit einiger Zeit wieder “Vincent van Gogh, Ein Leben in Leidenschaft” von Irving Stone. Ich hatte das vor nahezu 20 Jahren schonmal gelesen, kann mich aber so wenig daran erinnern, dass ich es gerne noch einmal lesen möchte. Hauptsächlich basiert es auf dem regen Briefwechsel zwischen Vincent und seinem Bruder Theo und es wurde schon 1956 mit Kirk Douglas als Vincent van Gogh verfilmt.

Von Vincent van Gogh stammt mein Lieblingsbild – Die Caféterrasse am Abend – und seit ich vor 2 Jahren das große Glück hatte, vorm Originalgemälde zu stehen, habe ich mir vorgenommen, den biographischen Roman nochmal zu lesen.

Katja

10 Fragen, zum x-ten

Rüdiger ließ das, hier auch schon oft beantwortete, 10 Fragen-Stöckchen so dermaßen im Weg rumliegen, dass ich darüber gestolpert bin. Naja, eigentlich ist es so, dass ich die Fragen so interessant finde, dass ich mal wieder mitmache.  :)

1. Könntest Du Dir vorstellen so ganz ohne Internet zu leben?
Nein. Ich entstamme wohl einer der letzten Generationen, die noch ohne Internet aufgewachsen ist und kann mich sehr gut erinnern, wie das früher so war. Vor allen Dingen, wie schwierig es war, an Informationen zu kommen – erst recht, wenn man auf dem platten Land lebt. Alleine dieser großartigen Möglichkeiten wegen, auf so viel Wissen, so viele Informationen zu beliebigen Themen jederzeit zugreifen zu können, möchte ich nie wieder ohne Internet auskommen müssen.
Das geht so weit, dass wir auch im Auslandsurlaub nicht auf die Möglichkeiten (zB mal fix in google Maps zu gucken oder bei Wikipedia was nachzuschlagen) verzichten möchten und deswegen immer zusehen, dass wir uns eine Daten- SIM des jeweiligen Landes (was ja meist Spanien ist) besorgen.

2. Welche drei Filme muss man unbedingt gesehen haben?
Uff. Mich auf 3 Filme festzulegen (wo ich noch dazu ein lausiges Gedächtnis habe, wenn es um Filme geht) finde ich schwierig. Also versuche ich es mal mit einer ganz spontanen Auswahl, die könnte morgen oder heute Nachmittag aber schon wieder ganz anders ausfallen:
Tatsächlich Liebe (hier in der Aufzählung, weil das für mich persönlich DER Film ist, der zu Weihnachten gehört), Zusammen ist man weniger allein (warmherzig, unaufgeregt und für einen französischen Film ein schönes, wenig tragisches Ende), Benny und Joon (Johnny Depp und Mary Stewart Masterson – beide in dem Film zum Verlieben) (oh und noch einer, weil wegen: 10 Dinge, die ich an dir hasse. Ja Teeniefilm. Ja schnulzig. Aber niemals wurde von einem Mann irgendwo schöner gelächelt als von Heath Ledger in diesem Film ♥)

3. Hast Du schon mal einen klugen Rat Deiner Eltern befolgt, und das dann bereut? Wenn ja, was war das für ein Ratschlag?
Eigentlich waren es vorwiegend sehr dumme Ratschläge, die ich von meinen Eltern, respektive meiner Mutter bekam. Die gingen alle in die Richtung: Geh nicht zu dem Hund, der beisst. Kletter da nicht hoch, du fällst. Und ja, als Kind habe ich die alle befolgt und mit der Zaghaftigkeit, die damit einherging heute noch zu kämpfen.

4. Was, außer Fertiggerichten, machst Du Dir wenn es schnell gehen soll und Du Hunger hast?
Es gibt hier quasi nie Fertiggerichte, wenn ich nicht halbtot im Bett liege. Wenn’s schnell gehen soll, gibt es zB Spaghetti Carbonara oder Nudeln mit selbstgemachtem Pesto oder eine Suppe mit selbstgemachten Grießklößchen oder Gemüse aus dem Backofen, manchmal mit Schafskäse überbacken.
Ich bin aber ausserdem dazu übergegangen, wenn ich zB Bolognese koche, eine größere Portion zuzubereiten und einen Teil davon heiss in große, sterilisierte Gläser abzufüllen, sodass sie Vakuum ziehen. Hält sich problemlos sicher 2, 3 Monate im Küchenschrank und ich muss dann irgendwann, wenn ich keine Zeit oder Lust zum Kochen habe, nur das Glas öffnen und hab trotzdem eine selbstgekochte Soße.

5. Lieber Duschen oder Baden?
Duschen. Früher habe ich auch sehr gerne gebadet, aber seit etwa 2 Jahren haut mir dabei immer der Kreislauf ab.

6. Hast Du schon mal im Internet an einem Gewinnspiel teilgenommen und was gewonnen?
Ja. Bei so 2, 3 Bloggewinnspielen habe ich schon gewonnen. Zuletzt bei Katrin einen Spread-Shirt Gutschein, für den ich mir dieses tolle Shirt geholt habe! (Und danach auch eigentlich noch ein Buch bei der Blogger schenken Lesefreude-Aktion zum Welttag des Buches, aber das ist nie hier angekommen…)

7. Mit welchem Promi würdest Du gerne mal Essen gehen, so ganz unverfänglich und nur der Unterhaltung wegen?
Mal meine Feigheit und Schwierigkeiten, in Gegenwart von (fremden) Menschen irgendwie lässig oder souverän zu bleiben, aussen vor gelassen: Patrick Stewart

8. Dein liebster YouTube Kanal?
Neben etlichen Musikkanälen liebe ich Convos with my 2-year-old mit Coco, Matt und Dave sehr.

9. Lieber Twitter, Google+ oder doch Facebook?
Eindeutig Twitter. Google+ nutze ich so gut wie gar nicht. Bei Facebook bin ich zwar mittlerweile angemeldet, weil der Lieblingsneffe mich bequatscht hat, aber so wirklich warm werde ich damit nicht.

10. Seit Du Mail schreibst, hat sich da Deine Handschrift zum schlechteren hin verändert weil Du zu selten mit der Hand schreibst?
Ja, leider sehr. Ich merke das vor allem daran, dass meine Hand schnell anfängt zu krampfen, wenn ich nur mal 5 Postkarten am Stück mit einem Stift schreibe. Dabei konnte ich früher 30 Din-A-4 Seiten wie nix am Stück füllen.

Wer Lust hat, nehme das Stöckchen gerne zum Bearbeiten mit. :)

Katja

 

Little Confessions #33

Ich bin die Retterin der verlorenen Nudel!

Immer, wenn ich Nudeln koche und anschließend abgieße, muss ich hinterher sämtliche noch am Topfboden kleben gebliebene Nudeln dort abfummeln und mit ihren Schwestern vereinen. Ich kann auch nicht daneben stehen, wenn andere Menschen das nicht genauso handhaben. Dann pule ich zur Not auch in deren Töpfen die letzte kleine einsame Nudel vom Boden.

:mrgreen:

Katja

Was einem vorher ja echt niemand sagt:

So ein Wiesel macht schon eine nicht unerhebliche Menge an Geschirr schmutzig.

OLYMPUS DIGITAL CAMERAAber fragt besser nicht, wer das ordentlich zusammenstapeln durfte. Als ich in die Küche kam stand alles wüst verteilt herum und erst zum Posen für’s Foto ward Wieselita wieder gesehen.

Aber hachz, wer könnte so einem puscheligkuscheligen Wiesel schon böse sein?

Katja

Wenn ich eine Party schmeisse, kannste kommen!

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Sie werden ja so unglaublich schnell groß, die Kleinen… Mein Blog hat heute seinen 6. Blogsday und ist damit alt genug für die Einschulung in die Bloggrundschule.

6 Jahre, 1.585 Blogartikel (ohne diesen hier), über 4.000 Fotos, 201 WordPress-Abonnenten, rund 135.000 Aufrufe, mehr als 13.000 Kommentare – aber diese Zahlen sind ja nur ‘Äusserlichkeiten’. Das, was das Bloggen für mich so großartig macht, ist zum einen die Möglichkeit, hier meinen Kopf auszukippen und Gedanken zu sortieren, was mir schreibend viel besser gelingt als nur denkend, zum anderen, dass sich mein Blog, obwohl das Internet ein so abstraktes Konstrukt ist, wie eine Art Zuhause anfühlt, in das ich euch einladen kann, um in kleinen Ausschnitten an meinem Leben teilzuhaben.

Vielen Dank, dass ihr dieser Einladung nachkommt, vielen Dank für’s Lesen, Kommentieren, ‘Liken’. Dankeschön für euer Interesse, für eure Freundlichkeit, für viele Kontakte, die jetzt schon einige der Jahre überdauern, für eure virtuelle Blognachbarschaft und bei einigen von euch für eure Freundschaft! <3

Heute vor 6 Jahren konnte ich mir nicht vorstellen, dass ich es je auf mehr als 2 Einträge bringen würde. Heute kann ich mir nicht vorstellen, irgendwann mal nicht mehr meine Gedanken ins Blog zu tippen.

 

Katja

Frieden schaffen ohne Waffeln

… ist vermutlich genauso unmöglich wie ohne Ringelsocken oder ohne Wiesel und jetzt muss ich sehen, wie ich hier irgendwie die Kurve bekomme von meinem schlechten Wortspiel zum Rezept für Waffelteig, das ich eigentlich bloggen wollte, nachdem ich jetzt endlich bei einer Version angekommen bin, die sich bewährt hat. Sonst geht die Zettelsucherei beim nächsten Anlauf für Waffelteig wieder los.

Das Rezept ist für Lütticher Waffeln. Das sind diese dicken Waffeln, innen ganz fluffig und aussen mit einer leicht karamellisierten Kruste. Vermutlich eignet es sich auch ausschließlich für ein Waffeleisen für belgische Waffeln – ich würde es zumindest nicht mit einem normalen Herzchenwaffeleisen ausprobieren wollen.

Für 8-10 Waffeln braucht man:

150 g Butter
100 ml Milch
1/2 Würfel Hefe
250 g Mehl
1 Prise Salz
1 Tütchen Bourbon-Vanillezucker
2 Eier

130 g Hagelzucker – eigentlich ja belg. Perlzucker, der ist noch sehr viel grobkörniger als Hagelzucker (von euch wohnt nicht zufällig jemand grenznah und ist dauernd in Belgien?)

 

Und so geht’s:

Die Butter in einem kleinen Topf schmelzen, mit der Milch vermischen und die Mischung wieder so lange abkühlen lassen, bis sie nur noch lauwarm ist. Salz und Vanillezucker zum Mehl geben. Wenn die Butter-Milch-Mischung abgekühlt ist, die Hefe in den Topf bröseln und in der Mischung auflösen. Dann die ganze Chose zum Mehl kippen, die Eier dazu geben und mit einem Schneebesen einige Minuten lang kräftig verrühren. (Achtung: es ist Absicht, dass der Zucker noch nicht drin ist!)

Den Teig für 15-30 min gehen lassen, in der Zwischenzeit das Waffeleisen gründlich einfetten und Kaffee kochen. :)

Das Waffeleisen vorheizen.

Wenn der Teig aufgegangen ist und/oder deutlich Blasen wirft, den Zucker einrühren. Mit 2 Löffeln portionsweise Teig (der sollte ziemlich zäh sein) ins Waffeleisen füllen. Ich backe meist auf Stufe 4 von 6 und drehe mein Eisen (das ist dafür vorgesehen) nach etwa 30 Sekunden um, damit der Teig sich in die tiefen Rillen des Eisens verteilt. Insgesamt backe ich die Waffeln etwa 5 Minuten.

Der grobe Zucker (mit Perlzucker sollte das noch besser klappen als mit meinem Hagelzucker) schmilzt im heissen Waffeleisen und die Waffeln karamellisieren aussenrum. Wenn man mehrere hintereinander backt, wird das mit zunehmender Zuckerverklebung im Eisen immer besser. Allerdings ist das auch der Grund, weswegen es die hier nur recht selten gibt: es ist nämlich eine Riesenschweinerei und großer Aufwand, das Waffeleisen wieder sauber zu bekommen. Theoretisch könnte man die Platten des Eisens in die Spülmaschine packen, aber bei mir kommen keine antihaftbeschichteten Dinge rein, ich habe damit nur schlechte Erfahrungen gemacht, denn irgendwann war die Beschichtung doch hinüber. (Ich habe ohnehin eine Macke, was die Hege und Pflege beschichteter Pfannen und dergleichen angeht.)

Bei uns kommt nur ein Klecks ungesüßter Sahne dazu. Zusätzlichen Zucker braucht es nicht, die sind so schon recht süß.

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Katja

 

Ich habe übrigens dieses Waffeleisen. (Der Link führt zur Webseite von Krups, aber das hier ist keine bezahlte Werbung. Muss man ja heutzutage besser dazu schreiben. Ich schreibe es nur auf, weil ich mit dem Gerät sehr zufrieden bin und weiss, wie schwierig ich es damals fand, eines auszuwählen.)