+++Bitte vertraulich behandeln!+++

Irgendetwas stimmte nicht bei der Wunderbaren Welt des Wissens, die bekanntermaßen mit dem Wunderbaren Wiesel zusammenlebt. Erst bekamen die beiden Besuch von Osvaldo, einem weiteren Wiesel, das dem Wunderbaren Wiesel zum Verwechseln ähnlich sieht und er brachte Sternchenkekse mit. Und als ob das an sich nicht schon verdächtig genug wäre, vernahm die Wunderbare Welt des Wissens nachts ein Kichern in ihrer Wohnung und erst verschwanden die Kekse, dann die Wiesel. Jetzt ist die Wunderbare Welt des Wissens um Aufklärung der Angelegenheit bemüht. Trotz aller Widrigkeiten! Trotzdem sie seitdem massiven Gefahren ausgesetzt ist! Ich kann daher auch nicht länger schweigen und muss endlich ans Licht bringen, dass ausgerechnet mir auf anonymem Wege höchst brisantes Bildmaterial zugespielt wurde, das vielleicht Licht in die Angelegenheit bringen könnte.

Bitte behandelt die hier enthaltenen Informationen zunächst äusserst vertraulich!

Nanu? 3 statt 2? Da stimmt doch was nicht!

Nanu?! 3 statt 2? Da stimmt doch was nicht!

Moment! Wo in Hamburg soll das denn jetzt sein?

Oh je! Die Wiesel draussen unterswegs und immer noch zu dritt. Aber wo in Hamburg soll das nur sein?

Irgendwas stimmt da doch nicht! Ich hoffe, das Bildmaterial hilft bei der Aufklärung und Rekonstruktion, was mit den Wieseln los war!

Katja

 

(Quelle der Fotos: noch anonym)

Gestatten, mein Name ist Su, Tirami Su

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Man braucht dafür:

ca. 100 – 150 g Löffelbisquit (am besten die breiten italienischen, die bleiben auch getränkt stabil, die genaue Menge ergibt sich aus dem Gefäß, das man nutzt)
ca. 200 ml Espresso
2 großzügige Schluck Amaretto
50 g Puderzucker
2 Eigelb
1 Eiweiss (die Eier sollten sehr frisch und von guter Qualität sein!)
250 g Mascarpone

Kakao zum Bestäuben

 

Und so geht’s:

Espresso (ersatzweise sehr starken Kaffee) kochen und abkühlen lassen.

Den Espresso mit einem guten Schuss Amaretto vermischen und in eine flache Schale oder einen tiefen Teller füllen. Das Eiweiss zu steifem Schnee schlagen. Den Puderzucker sieben und mit den beiden Eigelb, dem Mascarpone und ebenfalls einem großzügigen Schluck Amaretto mit einem Schneebesen oder dem elektrischen Handrührgerät gründlich miteinander vermischen. Dann ganz vorsichtig den Eischnee unterheben.

Eine Auflaufform oder eine Schüssel oder vier Förmchen bzw. Schüsselchen bereit stellen. Ich nehme dafür immer eine hohe, eckige Jenaer Glas Auflaufform ca. 18*18 cm groß, da passen die Löffelbisquits ideal rein.

Die Bisquits einzeln schnell durch den Espresso ziehen, so dass sie vom Kaffee benetzt sind, aber nicht matschig durchweichen, und eine Lage davon auf den Boden der Form schichten. Darauf ca. die Hälfte der Mascarpone-Creme verteilen, dann eine weitere Runde Löffelbisquit mit Espresso tränken und die Creme dicht damit belegen und als obere Schicht den Rest der Creme verteilen.

Für mindestens (!) 4 Stunden in den Kühlschrank stellen, gerne auch über Nacht. Vor dem Servieren eine dicke Schicht Kakaopulver darüber sieben.

Augen schließen, genießen!

Katja

diff/konf-us

Was ich gerade gut kann: von 0 auf heulendes Häufchen Elend in unter 10 Minuten. Meist bleibt nur vage, wird nicht greifbar, was das gerade auslöst. Oft ein diffuses Gefühl von Angst. Angst vor diesem, vor jenem, aber besonders vor diesem. Soviel Angst, dass ich mich nicht mal traue, genauer auf die Angst selber zu sehen, alles entgleitet mir, bricht zusammen wie die Sandburg im Regenguss. Und weil sie bei diesem so stark und dominant ist, wieder mal, merke ich, wie sie auch in die Bereiche reinschwappt, die ich eigentlich schon relativ sicher erobert hatte. Alles brüchig. Kein echtes, kein solides Fundament.

Ich traue mich nichts, dieser Tage, traue mir nichts zu. Wobei das ja kein Phänomen der aktuellen Zeit ist, das ist ja immer so. Kein Vertrauen in mich, in meine Fähigkeiten. Viele Dinge traue ich mich gar nicht anzufangen, weil ich Angst habe, sie nicht hinzubekommen. Angst vorm Scheitern, dem unverzeihlichen. Lieber erst gar nicht versuchen als zu scheitern.

Und ja, natürlich ist mir rational bewusst, was für ein Riesenblödsinn das ist. Aber das hilft dem ängstlichen Häufchen Elend nicht, denn es kommt überhaupt nicht bis zu dem Punkt, an dem ‘na und?’ die passende Reaktion auf die Angst wäre. Es sitzt da, gelähmt, mit offenem Mund und bewundert jene, die einfach machen können. Jene, die entweder das nötige Vertrauen in sich und die eigenen Fähigkeiten haben und jene, die gar nicht erst übergrübeln müssen, sondern einfach anfangen. Beide gleichermaßen bewundernswert, beweglich. Dagegen das starre, erstarrte Häufchen Elend und Angst.

Wie schwer es dann noch fällt, das Häufchen nicht noch zusätzlich fertig zu machen. Nix kannst du! Zu klein, zu dumm, zu doof, zu unfähig, zu…

Stattdessen angebracht wäre ein liebevolles ‘guck, du bist gar nicht unfähig. Du kannst das alles, du musst dich nur trauen. Und du kannst auch nichts dafür, dass du dich so oft nicht traust. Wie hättest du das lernen können, wo hättest du das hernehmen sollen? Aber jetzt bin ich bei dir und alles wird gut. Sssshhhhh.’, auch das ist mir mittlerweile klar, aber wo soll ich das nur hernehmen in den Momenten, wo es am dringendsten ist?
OK, immerhin erkenne ich das mittlerweile überhaupt. Das ist ja auch schon was, wenn ich den Selbsthass wenigstens rational als falsch erkenne.

Die bitterste Lektion, die die Krankheit mich seit Jahren lehrt ist, dass Wissen und Erkennen schön und gut ist und auch beim bewussten Umdenken (das sich immer noch oft unnatürlich gezwungen und nicht wahr anfühlt) hilft, aber noch lange nicht beim Umfühlen.

*

Immerhin ein Erfolg heute: ich habe sämtliches Pflichtgefühl ignoriert und bin nicht ans klingelnde Telefon gegangen, sogar 2 mal, weil ich wusste, dass es mir hinterher schlechter gehen würde. (Wobei schon die mahnende Anruferanzeige dafür gesorgt hat, dass es mir schlechter ging. Vielleicht sollte ich die Anzeige vorübergehend in ‘nänänä nänänä’ oder irgendetwas anderes ändern, das mich in der Entscheidung bestärkt, das gerade häufiger zu ignorieren.)

Jetzt: Angst und Tränen runterschlucken, wenigstens den Einkauf erledigen, damit die innere Stimme mir wenigstens kein ‘nicht mal das schaffst du’ an den Kopf knallt.

Katja

wegwaswar

Es gibt Tage, an denen fängt es genau dann an, in Strömen zu regnen, wenn man das Haus verlässt und das ist dann oft blöd.

Und dann gibt es jene Tage, an denen man genau dann das Haus verlässt, wenn es anfängt, dicke Tropfen zu regnen. Absichtlich.
Das ist dann oft toll, denn es riecht wahnsinnig gut, wenn Regen auf den heissen Asphalt trifft und es bringt dem seit Tagen überhitzten Körper ein bisschen Abkühlung und Erfrischung.

Ausserdem kann man dabei wunderbar vor sich hinsummen.

Das hier zum Beispiel.

Katja

Andreas Biermann R.I.P.

Ursprünglich veröffentlicht auf Die Wunderbare Welt des Wissens:

Mit großer Erschütterung habe ich eben gelesen, dass Andreas Biermann sich das Leben genommen hat.

Vergangene Woche las ich aus Gründen den Wikipedia-Eintrag von Robert Enke. Im Zusammenhang Leistungssport-Fußball-Depression fiel immer auch der Name Biermann. So wie Sebastian Deisler, Lindsey Vonn und Sven Hannawald hat er sein Leiden mit großem Mut öffentlich gemacht. Im Fußball scheint das für aktive Spieler noch immer das Karriereende zu bedeuten.

Andreas Biermann hat den Kampf gegen die grausame Krankheit verloren.

Meine Anteilnahme gilt seinen Angehörigen und allen Betroffenen. Friede seiner Seele.

Notfallnummern bei Depressionen und anderen psychischen Notfall-Situationen
Bundesweit

TelefonSeelsorge in Deutschland
+49 (0)800 111 0 111 (gebührenfrei)
+49 (0)800 111 0 222 (gebührenfrei)

Erste Hilfe: Die Deutsche Depressionshilfe nennt Anlaufstellen.

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